Home Assistant auf Proxmox

Vom Raspberry Pi zum Intel NUC

Home Assistant lief bei mir ursprünglich auf einem Raspberry Pi. Für den Einstieg war das völlig ausreichend, allerdings zeigte sich mit der Zeit ein bekanntes Problem: Die verwendeten microSD-Karten hielten den dauerhaften Schreibzugriffen nicht besonders lange stand und fielen mehrfach aus.

Deshalb wurde der Raspberry Pi zunächst aufgerüstet. Er bekam ein Gehäuse mit kleinem Lüfter und das Betriebssystem wurde auf eine per USB angebundene M.2-SSD verlagert. Das machte das System zunächst schneller und zuverlässiger. Nachdem später jedoch auch diese SSD ausfiel, entschied ich mich für einen grundlegenderen Wechsel.

Intel NUC statt Raspberry Pi

Da noch ein älterer Intel NUC vorhanden war, wurde dieser zur neuen Basis der Hausautomation. Darauf läuft heute Proxmox als Virtualisierungsplattform, während Home Assistant in einer eigenen virtuellen Umgebung betrieben wird.
Zusätzlich nutze ich Node-RED für komplexere Automatisierungen und Abläufe.

Damit sind Home Assistant und Node-RED heute die zentrale Plattform für die übergeordnete Hausautomation, während KNX weiterhin einen großen Teil der eigentlichen Gebäudetechnik übernimmt.

Bewusst getrennt vom Unraid-Server

Home Assistant könnte technisch auch auf meinem deutlich leistungsfähigeren Unraid-Server laufen. Ich möchte die Hausautomation allerdings bewusst unabhängig von meiner übrigen Serverinfrastruktur halten.

Wird der Unraid-Server gewartet, neu gestartet oder umgebaut, soll die grundlegende Hausautomation davon nicht betroffen sein. Außerdem gehört der NUC für mich inzwischen eher zur technischen Gebäudeausstattung als zur persönlichen IT-Infrastruktur.
Bei einem späteren Verkauf des Hauses würde der Intel NUC deshalb zusammen mit der darauf laufenden Hausautomation im Gebäude verbleiben.

Damit besteht heute eine klare Trennung:

Intel NUC mit Proxmox
→ Home Assistant und Node-RED

Unraid-Server
→ Speicher, Docker-Dienste, virtuelle Maschinen und persönliche Serveranwendungen

Der Raspberry Pi war damit ein guter Einstieg. Für eine dauerhaft betriebene und inzwischen umfangreiche Hausautomation bietet der Intel NUC jedoch die deutlich passendere Plattform.

Kameras im Heimnetz – bewusst statt flächendeckend

Mit dem Ausbau des Heimnetzwerks kamen im Laufe der Zeit auch einige Netzwerkkameras hinzu. Inzwischen sind insgesamt vier Kameras im Einsatz. Dabei war das Ziel allerdings nie, Haus und Grundstück möglichst vollständig zu überwachen.

Ganz im Gegenteil: Kameras kommen nur dort zum Einsatz, wo sie für einen konkreten Zweck sinnvoll sind. Neben technischen und praktischen Gründen spielt dabei auch die Privatsphäre eine wichtige Rolle.

Vier Kameras – unterschiedliche Aufgaben

Die eingesetzten Kameras erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Dazu gehören eine Videotürklingel, die Beobachtung eines Gartenbereichs, eine Kamera in einem internen Lagerbereich sowie eine gezielt zur Absicherung eingesetzte Kamera. Interessant ist dabei, dass nur eine dieser Kameras tatsächlich in erster Linie der klassischen Sicherheitsüberwachung dient.

Videotürklingel

Der Einsatzzweck einer Kamera an der Haustür erklärt sich weitgehend von selbst. Die Videotürklingel ermöglicht es, zu sehen, wer vor der Tür steht. Gerade wenn man sich nicht unmittelbar im Eingangsbereich befindet, ist das praktisch. Die Kamera ist damit weniger als permanente Grundstücksüberwachung gedacht, sondern vielmehr als Erweiterung der klassischen Türklingel.

Kamera für den Gartenbereich

Eine weitere Kamera hat einen ganz anderen Hintergrund. Sie wurde nicht in erster Linie zur Überwachung des Grundstücks installiert, sondern hauptsächlich, um einen bestimmten Gartenbereich im Blick behalten zu können.

Gerade auf einem größeren Grundstück ist nicht jeder Bereich von jedem Fenster aus einsehbar. In unserem Fall ist das besonders praktisch, wenn unser Sohn draußen spielt und man zwischendurch einen Blick auf den entsprechenden Bereich werfen möchte. Das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, dass eine Kamera im Smart Home nicht automatisch eine Sicherheitskamera sein muss.

Kamera in einem internen Lagerbereich

Eine weitere Kamera kommt in einem internen Lagerbereich zum Einsatz. Auch hier geht es weniger um eine klassische Außenüberwachung, sondern darum, einen klar abgegrenzten Bereich bei Bedarf einsehen zu können.

Solche Anwendungsfälle zeigen gut, dass Netzwerkkameras nicht ausschließlich für Einbruchschutz eingesetzt werden müssen, sondern auch ganz praktische Aufgaben im Alltag übernehmen können.

Eine Kamera für die Sicherheit

Eine der eingesetzten Kameras dient dagegen tatsächlich hauptsächlich Sicherheitszwecken. Dabei war mir wichtig, dass nur der relevante Bereich erfasst wird und die Kamera nicht unnötig große Teile des Grundstücks oder angrenzende Bereiche aufnimmt. Gerade bei Videoüberwachung gilt für mich: so gezielt wie möglich und nur dort, wo es einen nachvollziehbaren Grund gibt.

Bewusst keine flächendeckende Überwachung

Technisch wäre es problemlos möglich gewesen, deutlich mehr Kameras zu installieren. Darauf habe ich aber bewusst verzichtet. Auch weil Teile des Gebäudes von weiteren Personen genutzt werden, wurde bei der Planung darauf geachtet, deren Aufenthalts- und Zugangsbereiche nicht unnötig zu erfassen. Unabhängig davon möchte ich mich auf dem eigenen Grundstück auch nicht permanent von Kameras umgeben fühlen. Für jede Kamera sollte deshalb eine einfache Frage beantwortet werden können:

Welchen konkreten Zweck erfüllt sie?
Wenn darauf keine sinnvolle Antwort besteht, braucht es an dieser Stelle auch keine Kamera.

Netzwerk statt Insellösungen

Technisch sind die Kameras Teil der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur.
Eine stabile Netzwerkverbindung ist dabei wichtiger als möglichst hohe Übertragungsgeschwindigkeiten. Videostreams benötigen zwar dauerhaft Bandbreite, stellen für ein modernes kabelgebundenes Netzwerk beziehungsweise ein gut ausgebautes WLAN aber keine außergewöhnliche Belastung dar.

Wichtiger sind:

  • eine stabile Netzwerkverbindung
  • ausreichende WLAN-Abdeckung oder eine kabelgebundene Anbindung
  • zuverlässige Stromversorgung
  • sinnvolle Positionierung
  • kontrollierter Zugriff
  • eine zuverlässige Aufzeichnung, sofern diese benötigt wird

Gerade die Kombination aus kabelgebundenem Netzwerk, mehreren Access Points und zentral verwalteter Netzwerkinfrastruktur erleichtert die Einbindung solcher Geräte erheblich.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Netzwerkkameras sind für mich damit kein Selbstzweck und auch kein Versuch, das gesamte Haus vollständig zu überwachen. Die vorhandenen Kameras erfüllen jeweils eine konkrete Aufgabe. Gleichzeitig gibt es bewusst Bereiche, die nicht überwacht werden. Damit bleiben die Kameras ein nützliches Werkzeug innerhalb des Heimnetzwerks, ohne daraus eine flächendeckende Videoüberwachung des gesamten Grundstücks zu machen.

Arbeiten mit der ETS Software

ETS Dies ist eine Fortsetzung zu meinem ersten Blogbeitrag zum Thema KNX.

Wer sich für KNX als Grundlage der Gebäudeautomation entscheidet, kommt in der Regel auch mit der ETS – Engineering Tool Software der KNX Association in Berührung. Sie dient zur Planung, Konfiguration und Inbetriebnahme einer KNX-Anlage.

Häufig spricht man dabei von der Parametrierung der KNX-Geräte. Im klassischen Sinne wird dabei keine eigene Software programmiert. Stattdessen werden die vom Hersteller vorgesehenen Funktionen und Parameter eines Geräts eingestellt und anschließend in das jeweilige KNX-Gerät übertragen.

Das Gebäude als Projekt

Eine KNX-Installation wird in der ETS als Projekt abgebildet.
Dazu kann zunächst die Gebäudestruktur angelegt werden, beispielsweise mit:

  • Gebäude
  • Etagen
  • Räumen

Den einzelnen Räumen werden anschließend die dort eingesetzten KNX-Geräte zugeordnet. Dazu gehören beispielsweise Taster, Präsenzmelder, Raumtemperaturregler oder andere Sensoren.

Die entsprechenden Produktdaten werden aus den Herstellerkatalogen beziehungsweise Produktdatenbanken in die ETS importiert. Darin sind unter anderem die verfügbaren Funktionen, Kommunikationsobjekte und Einstellmöglichkeiten des jeweiligen Geräts definiert.

Je nach Gerät können dabei sehr viele Parameter zur Verfügung stehen.

Gruppenadressen strukturieren

Ein wesentlicher Bestandteil einer KNX-Installation sind die Gruppenadressen, häufig kurz als GA bezeichnet. Sie bilden die logischen Verbindungen zwischen den einzelnen Geräten und Funktionen einer KNX-Anlage.

Gruppenadressen können in der ETS hierarchisch strukturiert werden. Häufig wird dafür eine dreistufige Struktur aus Hauptgruppe, Mittelgruppe und Untergruppe verwendet. Wie diese Struktur aufgebaut wird, kann grundsätzlich selbst festgelegt werden.

In meiner Installation orientieren sich die Hauptgruppen beispielsweise an den Geschossen. Die Mittelgruppen unterscheiden anschließend nach Funktionen wie:

  • Schalten
  • Dimmen
  • Beschattung
  • Heizung
  • Sperrfunktionen

Eine konkrete Gruppenadresse könnte beispielsweise die Funktion „Küchenlicht EIN/AUS“ abbilden.

Kommunikationsobjekte verbinden die Geräte

Die eigentliche Kommunikation zwischen KNX-Geräten erfolgt über sogenannte Kommunikationsobjekte, kurz KO. Ein Kommunikationsobjekt repräsentiert dabei eine bestimmte Funktion eines Geräts.

Für das Küchenlicht könnte beispielsweise das Schaltobjekt eines Aktorkanals mit dem entsprechenden Schaltobjekt eines Tasters verbunden werden. Vereinfacht sieht die Verbindung dann so aus:

Taster → Gruppenadresse „Küchenlicht EIN/AUS“ → Schaltaktor

Wird die entsprechende Taste gedrückt, sendet der Taster ein Telegramm auf die Gruppenadresse. Der Aktor empfängt dieses Telegramm und schaltet den angeschlossenen Ausgang.

Eine Gruppenadresse kann dabei mit mehreren Kommunikationsobjekten verbunden werden. Dadurch können beispielsweise mehrere Taster dieselbe Beleuchtung schalten oder ein Zentralbefehl mehrere Aktoren gleichzeitig ansprechen.

Datentypen müssen zusammenpassen

Damit die Kommunikation funktioniert, müssen die beteiligten Kommunikationsobjekte zueinander passen.

KNX verwendet dafür standardisierte Datenpunkttypen, sogenannte DPTs.

Ein einfacher Schaltbefehl verwendet beispielsweise einen 1-Bit-Datentyp mit den Zuständen EIN und AUS. Andere Funktionen benötigen dagegen größere Datenformate, beispielsweise für:

  • Dimmwerte
  • Temperaturen
  • Helligkeitswerte
  • Prozentwerte
  • Szenennummern

Es reicht deshalb nicht aus, Kommunikationsobjekte beliebig miteinander zu verbinden. Die verwendeten Datenpunkttypen beziehungsweise Datenformate müssen zueinander passen.

Geräte parametrieren

Neben den Gruppenadressen werden in der ETS auch die Funktionen der einzelnen Geräte festgelegt.

Bei einem KNX-Taster können beispielsweise Einstellungen vorgenommen werden wie:

  • Funktion einer einzelnen Taste
  • kurzer oder langer Tastendruck
  • Schalten oder Dimmen
  • Auf- und Abfahren einer Beschattung
  • Szenen aufrufen
  • feste Werte senden
  • Tag- und Nachtverhalten
  • LED-Anzeigen und Beleuchtung
  • Beschriftungen oder Symbole bei Geräten mit Display

Welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, hängt vom jeweiligen KNX-Gerät und dessen Applikationsprogramm ab.

Aktoren übernehmen die eigentliche Schaltarbeit

Während Taster, Sensoren und Präsenzmelder Informationen oder Befehle auf den KNX-Bus senden, übernehmen Aktoren häufig die eigentliche Schaltarbeit.

Ein Schaltaktor besitzt beispielsweise mehrere voneinander unabhängige Ausgänge. Je nach Modell können das nur wenige oder auch mehr als 20 Kanäle sein.

Ein Aktor mit 24 Kanälen könnte damit beispielsweise bis zu 24 separat schaltbare Stromkreise für Leuchten, Steckdosen oder andere Verbraucher steuern.

Jeder dieser Kanäle besitzt wiederum eigene Kommunikationsobjekte und Parameter und kann individuell in die KNX-Logik eingebunden werden.

Von der Parametrierung zum fertigen KNX-Gerät

Sind Parameter, Kommunikationsobjekte und Gruppenadressen fertig eingerichtet, wird die Konfiguration über die KNX-Schnittstelle auf die jeweiligen Geräte übertragen. Damit erhalten die Geräte ihre physikalische Adresse, ihre parametrierten Funktionen und die für sie relevanten Gruppenadressen.

Das ist eines der grundlegenden Prinzipien von KNX: Die eigentliche Automatisierungslogik ist auf viele einzelne Geräte verteilt. Ein zentraler Server ist für die grundlegende Funktion einer KNX-Installation nicht erforderlich.

  • ETS KOs und Busmonitor
  • ETS Geräteübersicht
  • ETS Kommunikationsobjekte

Umbau der Haus-Elektrik

Für unser Smarthome mit KNX musste an den elektrischen Leitungen einiges geändert werden. Also eigentlich die komplette Elektrik. An alle Schalter (bei KNX sind es genau genommen nur noch Taster) und Bewegungsmelder geht nun ein KNX-Buskabel und alle Leuchten, Steckdosen, Heizkörper, Rollläden brauchten ein separates Stromkabel zum Schaltschrank.

Wie genau das funktioniert kann man sich, denke ich, besser in YouTube-Videos erklären lassen habe dazu jedoch auch nochmal einen kleinen Folgebeitrag erstellt.

Nachdem wir jedenfalls angefangen haben im ganzen Haus neue Leitungen zu ziehen mussten auch noch neue Schaltschränke her. Der alte Schrank mit den Sicherungen und Stromzählern war viel zu klein und wanderte in den Keller wo auch der Hausanschluss ist und der neue Schrank bekam den Platz des alten neben der Eingangstür. Zusätzlich gibt es nun auch einen Unterverteiler fürs Obergeschoss der auf dem Dachboden seinen Platz gefunden hat und noch einen für die Garage und den Außenbereich.

Der Umbau der Elektrik wird sich noch einige Zeit hinziehen, noch immer (Stand 2021) sind nicht alle elektrischen Leitungen erneuert, es fehlen zum Beispiel noch Bäder, Außenbereich und die Garage.

Hier noch einige Impressionen

Wie funktioniert Hausautomatisierung mit KNX - ein bisschen Theorie

Ein kleines Beispiel zum Start: Ich schalte in der Küche ein Licht ein und wieder aus. Das funktioniert bei konventioneller Elektrik folgend: Ein Stromkabel führt vom "Stromkasten" zur Küche zum Schalter, Strom liegt an bis zum Schalter und vom Schalter führt das Stromkabel zur Lampe. Beim Schalter wird dann die Verbindung geschlossen, der Strom fließt zur Lampe, die Lampe leuchtet. 

Bei KNX ist es so: Vom "Stromkasten" führt direkt ein Stromkabel zur Lampe. Genauso führt das KNX Kabel vom Stromkasten zum Schalter (bei KNX ist es ein Taster). Dabei kann es auch als Baum oder Stern ausgelegt sein, das heißt es muss nicht direkt vom Stromkasten kommen. Es kann auch erst bei einem anderen Taster gewesen sein. Ich drücke auf den Taster, der sendet ein Telegramm auf den Bus, der Aktor im Stromkasten empfängt das Telegramm und weiß durch die Parametrierung, dass es den Kanal fürs Küchenlicht schalten muss. Das Licht leuchtet.

 

Was ist ein Aktor? Aktoren sitzen oft im Schaltschrank und sind Befehlsempfänger, meist schalten Sie Strom durch, Für Rollläden/Jalousie, Heizung, Licht, Steckdosen. Eine Ausnahme bildet der Binär-Aktor, er ist für offen/geschlossen-Zustände bei z.B. Fenster, Türen, Toren zuständig.

Alle Informationen die ein Gerät betreffen werden übrigens direkt auf diesem gespeichert, also alles was ein Gerät tun soll, zum Beispiel bei eingehenden Telegrammen. Die Geräte werden meist mit der ETS Software parametriert, mehr dazu gibts hier: Arbeiten mit der ETS Software.

Probleme bei zu viel Technik?

Einige mögen vielleicht denken, ja so viel Technik im Haus geht ja ständig was Kaputt und dann sitze ich im Dunkeln oder was passiert bei Stromausfall. Natürlich kann immer mal etwas ausfallen aber die Komponenten sind auf eine lange Lebensdauer ausgelegt und bei Stromausfall sitzt JEDER im Dunkeln der keine USV (Unterbrechnungsfreie Stromversorgung) besitzt, auch mit konventioneller Elektrik.

Es gibt auch Systeme der Hausautomatisierung, da gibt es einen zentralen Server auf dem das alles gespeichert wird, Loxone gehört zum Beispiel dazu. Aus meiner Sicht hat das den großen Nachteil, dass bei einem Serverausfall das Haus wieder richtig Dumm ist. Bei KNX kann ein Gerät ausfallen und es funktionieren eben nur die Teile nicht mehr die direkt mit dem Gerät zu tun hatten.

Beispiel 1: Ein Bewegungsmelder fällt aus: keine Bewegungserkennung und somit kein Licht mehr - Abhilfe: man legt das Licht mithilfe der ETS auf einen Taster und kann es erstmal per Hand an und aus schalten.

Beispiel 2 ein Heizungsaktor an dem 6 Heizkörper angeschlossen sind fällt aus. Abhilfe: Manuelle Regler (Thermostate) an die Heizkörperventile schrauben und schnellstmöglich Ersatz besorgen.

Man sieht, dass wenn etwas ausfällt nur dieser Teil betroffen ist. Für die meisten Probleme kann man zügig Abhilfe schaffen.
Ein großes Problem kann auftreten, wenn die Spannungsversorgung versagt, denn der KNX-Bus braucht ein bisschen Strom. darauf sollte man vielleicht durch ein Ersatzgerät vorbereitet sein.

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