Unifi Access Points – WLAN-Abdeckung im ganzen Haus und Grundstück

Mit dem Ausbau des Netzwerks wuchs auch der Anspruch an eine möglichst flächendeckende und stabile WLAN-Versorgung. Das Grundstück umfasst rund 1.650 m². Neben dem eigentlichen Wohnhaus sollen auch Garten, Garage, Hofeinfahrt, Schuppen und verschiedene Nebenbereiche zuverlässig mit WLAN versorgt werden.

Ein einzelner leistungsstarker Access Point wäre dafür keine sinnvolle Lösung. Wände, Decken, unterschiedliche Gebäudeteile und größere Entfernungen schwächen das WLAN-Signal erheblich. Statt die Sendeleistung einzelner Geräte möglichst weit hochzudrehen, verteilen sich deshalb inzwischen insgesamt sechs UniFi Access Points über Haus und Grundstück.

WLAN nicht nur im Wohnhaus

Vier Access Points übernehmen hauptsächlich die Versorgung innerhalb des Hauses.
Für die Außenbereiche kommen weitere Geräte hinzu.

Auf der östlichen Seite des Grundstücks befindet sich ein eigener Outdoor-Access-Point, der den größeren Gartenbereich mit WLAN versorgt.

Der kleinere westliche Garten wird dagegen über einen Access Point im Wintergarten abgedeckt. Durch die Lage am Rand des Gebäudes lässt sich damit sowohl der Wintergarten selbst als auch der angrenzende Außenbereich gut erreichen.

Ein weiterer Access Point befindet sich in der Garage. Dieser versorgt neben einer Musikbox in der Garage unter anderem die vor der Garage installierte Wallbox sowie den Bereich der nördlichen Hofeinfahrt. Damit stehen auch dort stabile Netzwerkverbindungen zur Verfügung, obwohl sich dieser Bereich bereits ein Stück vom eigentlichen Wohnhaus entfernt befindet.

WLAN im Keller

Der zuletzt hinzugekommene Access Point befindet sich im Keller. Dort sollte unter anderem eine Reolink-Kamera im Lagerraum zuverlässig ins Netzwerk eingebunden werden. Gleichzeitig ist der Mobilfunkempfang im Keller naturgemäß eher eingeschränkt. Eine gute WLAN-Abdeckung verbessert deshalb auch die Nutzung von Smartphones erheblich, beispielsweise über WLAN-Telefonie beziehungsweise Wi-Fi Calling.

Der zusätzliche Access Point löst damit gleich mehrere Probleme: Kameraanbindung, allgemeine WLAN-Abdeckung und bessere Erreichbarkeit mit dem Smartphone im Keller.

Warum mehrere Access Points besser sind

Bei WLAN geht es nicht nur darum, ob irgendwo noch ein Signal vorhanden ist. Entscheidend sind auch Signalqualität, Datenrate, Stabilität und die Rückrichtung vom Endgerät zum Access Point. Ein Smartphone kann den Access Point unter Umständen noch empfangen, obwohl seine eigene Sendeleistung nicht mehr ausreicht, um zuverlässig zurückzusenden. Mehrere sinnvoll platzierte Access Points sorgen deshalb dafür, dass die Entfernungen zwischen Endgerät und Access Point geringer bleiben.

Das verbessert insbesondere:

  • Stabilität und Datenrate
  • Versorgung durch mehrere Stockwerke und massive Wände
  • WLAN-Abdeckung in Garten, Garage und Keller
  • zuverlässige Verbindungen für Kameras und Smart-Home-Geräte
  • Roaming zwischen verschiedenen Bereichen des Hauses und Grundstücks

Zentrale Verwaltung über UniFi

Da alle Access Points Teil der UniFi-Umgebung sind, werden sie gemeinsam über UniFi Network verwaltet.
WLAN-Netze müssen dadurch nicht auf jedem Access Point einzeln eingerichtet werden. SSIDs, VLAN-Zuordnungen, Sicherheitseinstellungen und weitere Parameter können zentral konfiguriert und auf die entsprechenden Access Points verteilt werden.

Auch verbundene Clients, Signalstärken, Datenraten und die Zuordnung zu einem bestimmten Access Point lassen sich zentral überwachen. Gerade bei sechs Access Points ist diese gemeinsame Verwaltung wesentlich komfortabler als sechs voneinander unabhängige WLAN-Geräte.

Mehr Access Points bedeuten nicht automatisch mehr Leistung

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass zusätzliche Access Points zwangsläufig zu einem besseren WLAN führen. Entscheidend ist vielmehr die richtige Planung. Wenn benachbarte Access Points mit unnötig hoher Sendeleistung arbeiten oder ungünstige Funkkanäle verwenden, können sie sich gegenseitig stören. Das Ziel besteht deshalb nicht darin, möglichst viele Access Points zu installieren, sondern für jeden Bereich eine ausreichende Versorgung mit möglichst wenig gegenseitigen Störungen zu schaffen. Allerdings leistet dabei auch schon der Controller seinen Beitrag und regelt die Sendeleistungen der Access Points

Bei einem größeren Grundstück und mehreren Gebäudebereichen können dafür durchaus mehrere Access Points erforderlich sein.

WLAN als Teil der Infrastruktur

Das WLAN ist damit inzwischen genauso Teil der fest geplanten Netzwerkinfrastruktur wie die kabelgebundenen Netzwerkanschlüsse. Die sechs Access Points versorgen nicht nur Smartphones und Notebooks, sondern zunehmend auch technische Infrastruktur wie Wallbox, Kameras und verschiedene Smart-Home-Geräte.

Gerade bei solchen dauerhaft installierten Geräten ist eine stabile Verbindung wichtiger als eine theoretisch möglichst hohe maximale WLAN-Geschwindigkeit. Mit der Verteilung auf Haus, Keller, Garage und Garten steht deshalb dort WLAN zur Verfügung, wo es tatsächlich benötigt wird.

Im nächsten Beitrag geht es um einen weiteren Bestandteil dieser Infrastruktur:
Vier Kameras im Heimnetz – Türklingel, Garage, Hintereingang und Lagerraum.

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